Schachburg-Archiv: Benutzerthema „Welchen Gegner mögt ihr nicht?“

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Beitrag von Kiffing

Wie in jeder anderen Sportart auch, hat man es beim Schach mit Menschen zu tun, was natürlich immer gewisse Probleme mit sich bringen kann. Ich möchte nicht so weit gehen wie Thomas Hobbes, der einst postuliert hatte, daß der Mensch dem Menschen ein Wolf sei oder wie Jean Paul Sartre, der davon sprach, daß die Hölle die anderen seien. Aber grundsätzlich kann dies immer passieren. In diesem Thread soll es darum gehen, die Sorte Gegner zu schildern, die ihr nicht haben wollt, die ihr nicht mögt und die euch stören. Gerne können auch eigene Erfahrungen mit unsympathischen Gegnern geschildert werden.Ich persönlich mag vor allem Gegner nicht, die während einer Schachpartie nicht die nötige Distanz wahren. Distanz hat immer etwas mit Respekt zu tun. Wobei ich sagen muß, daß ich gegen die Sorte von „Kumpeltypen“ nichts habe. Die sind im Prinzip gutmütig. Aber das ist nicht jeder, der keine Distanz wahren kann!Letztes Jahr in Bielefeld hatte ich einen Gegner, der allerdings schon bei den Spielern, die ihn näher kennen, in Verruf geraten ist. Der beschwerte sich während (!) der Partie doch bei mir tatsächlich, daß der von mir gespielte Zug – eine Kombination – nicht von einem Spieler mit 16xx kommen könne. :donk: Schlechte Verlierer mag ich nicht.Wie geht es euch so?

Beitrag von MagnusFTW

Prinzipiell spiele ich gegen weiße/schwarze Figuren :DDer Gegner ist mir relativ wurscht, falls allerdings während der Partie solche Aussagen kommen wie sie dein Gegner gemacht hat, dann würde ich das schon auch respektlos finden

Beitrag von MagnusFTW

[QUOTE=Everio;839]Eigentlich finde ich schlechte Verlierer immer total gut dann kann man nach der Partie noch mal den Gegner ärgern:zufrieden:[/QUOTE]Lol so kann man das natürlich auch sehen :D :D :D

Beitrag von Maschendrahtzaun

Ich mag keine Gegner, die sehr schnell spielen und mich dann auch neben dem Brett unter Druck setzen.1. Möchte ich das machen. :D2. Wirkt es so, als sei der betreffende Spieler sich seiner Züge sicher, was einen entweder3. Dazu verleitet, den Gegner "bestrafen" zu wollen und sich in endlosen Varianten nach einer Lösung suchend verheddert, oder eben4. Dazu verleitet, mitzublitzen.