Einer der Vorzüge im Schach (was allerdings auch negativ gesehen werden kann) ist sein generationenverbindendes Element. Im Schach kann man schon sehr früh richtig gut werden, und die Verschleißerscheinungen im Alter sind deutlich geringer als in körperbetonten Sportarten. So spielen bei einem Schachturnier schon einmal Leute gegeneinander, wobei einer der Großvater des anderen sein könnte. Ein besonders spektakuläres Beispiel dabei ist die Geschichte aus Peine. Ein 96jähriger schachbegeisterter Herr kann nur noch sehr schlecht aus dem Haus, und so freut er sich immer, wenn er einmal die Woche von einem 6jährigen besucht wird, um dort eine Partie Schach zu spielen. Dieser Tag spielt für beide Spieler eine besondere Rolle in ihrem Leben und wird dementsprechend kultiviert. Der aufgeweckte 6jährige hat im Schach übrigens schon echte Pionierarbeit geleistet: Durch sein Engagement wurde Schach in seinem Kindergarten populär!Hier ist die schöne Geschichte aus Peine: [url]http://www.peiner-nachrichten.de/lokales/Peine/erstklaessler-trifft-sich-zum-schach-mit-96-jaehrigem-id839359.html[/url]
Beitrag von zugzwang
Bei der ACO-Amateuerweltmeisterschaft trafen in der G-Gruppe die 94-jährige Käte Eggebrecht (94) und Anna Erdösi (7) aufeinander.Vielleicht ist dies die offizielle Turnierpartie mit dem bisher größten Altersunterschied zwischen den freundlichen Schachgegnern?!Quelle mit Foto. "Schach" 7/2013Und eine überaus beachtliche Gesamtleistung von Käte Eggebrecht mit 94 Jahren 9 Runden eines Schachturniers gut zu überstehen!:top: