Jugendliche wollen gefördert und gefordert werden. In diesem Sinne verfolgen viele Schachvereine die Philosophie, ihre ambitionierten Jugendspieler möglichst weit oben aufzustellen, damit sie an den schwierigeren Aufgaben werden und wachsen können.Doch sorgt dies nicht nur für zufriedene Gesichter, sondern kann auch dazu geeignet sein, Unfrieden im Verein zu stiften. So wäre es durchaus denkbar, daß die Stammspieler einer höheren Mannschaft dagegen aufbegehren, daß sie die Mannschaft verlassen müssen, um eben einem aufstrebenden Jugendspieler Platz zu machen, der, ihrer Ansicht nach, noch nicht so weit sei. Habt ihr mit sowas schon Erfahrung, und wie wird das bei euch gehandhabt?
Beitrag von Hans_van_Ille
Genau weil ich Jugendspieler bin muss ich zur Förderung in der nächsten Saison in der 1.Mannschaft auf dem letzten Brett spielen.Mit einem Gegnerschnitt von 1900!Bei uns ist es aber auch so, dass die 2.Mannschaft auf dem 1-3 Brett auch ungefähr Gegnerschnitt 2000.Darum ist niemand unzufrieden.Die die normalerweise meinen Platz in der esten nehmen würden sind mit der 2.Mannschaft auch zufrieden.
Beitrag von hako
Schwierige Sache. Hängt natürlich davon ab, wie man den Jugendlichen einschätzt und wie er sich selber einschätzt. Wenn er immense Fortschritte gemacht hat und nun fast 1700 DWZ hat, ist ein 1900-Schnitt natürlich eine super Förderung, wenn er noch besser werden will.Was die Stammspieler angeht: Eine Mannschaft besteht ja nicht aus 8 Stammspielern, sondern ändert sich ja auch von Saison zu Saison aus den verschiedensten Gründen. Insofern glaube ich nicht, dass so etwas problematisch werden könnte.
Beitrag von Senghok
Unsere älteren Vereinsmitglieder machen gerne für uns Jugendliche Platz. In unserer ersten Mannschaft, mit Gegnerschnitt 2000/2100 spielen sie nur gegen die Stärksten Mannschaften. Sie geben uns eig immer die Möglichkeit zu spielen, wenn sie können.mfg