Verliert man beim Franzosen in einem (vielleicht schon widerlegten?) theoretischen Abspiel der Rubinstein Variante wirklich einen Bauern?Oder gibt es irgendwo eine Verbesserung?1. e4 – e62. d4 – d53. Sc3 – dxe44. Sxe4 – sd75. Ld3 – Sgf66. Sf3 – Sxe47. Lxe4 – Sf68. Lg5 – Le79. Lxf6 – Lxf610. Dd4 – h611. Lxb7
Beitrag von Kiffing
Du meinst wahrscheinlich 10. Dd3. Der Bauer, der verloren wird, ist halt der Bauer b7, der gern für einen Einschlag der Dame geopfert wird. Das ist ein typisches Strategem. Schwarz erhält dafür Entwicklungsvorteil und kann die Dame jederzeit a tempo von ihrer Position wieder vertreiben. Nach 11. ...Lxb7 12. Db5+ Dd7 13. Dxb7 0-0 steht Weiß bereits vor dem Dilemma, wegen des Spießes ...Tab8 entweder b3 spielen zu müssen, worauf der Lf6 eine wunderbare Diagonalwirkung erhält, oder den Einschlag auf b2 zuzulassen. Empfohlen wird deshalb 12. 0-0-0 und Weiß sollte vor allem wegen des schwachen Schwarzen Lc8 etwas besser stehen. Vielleicht gefallen dir die Stellungsbilder nach 6. ...c5 besser.
Beitrag von freesafety
Du hast Recht, ich meinte 10. Dd3 (immer die blöden Tippfehler bei mir).Vielen Dank für Deine Antwort Kiffing.