Ich würde sagen, dass diese Frage ernsthaft nicht so ohne weiteres beantwortet werden kann.Vielleicht wäre es noch ganz gut, dass du schreibst, welche Kriterien dir bei einer Eröffnung wichtig sind?Und wieso möchtest du dich gerade zwischen diesen Dreien entscheiden?
Beitrag von Maschendrahtzaun
Und warum dann ausgerechnet diese 3 Varianten?Das sind so ziemlich die theorie-und auswendiglernintensivsten, die es gibt :P.
Beitrag von Bauerndiplom
Wie wäre es mit Nimzowitsch ? Hier ein wenig Material dazu :[url]http://www.chessville.com/java_boards/martin_2004febpt1.htm[/url][url]http://www.chessville.com/instruction/Openings/Martin/java_boards/martin_febb.htm[/url][url]http://www.chesscafe.com/text/lane133.pdf[/url]
Beitrag von yury
[QUOTE=Kornel;5506]Für meine Eröffnung möchte ich nicht sehr viel Theorie lernen.[/quote]Dann vergiss den Sizilianer... ;)[QUOTE=Kornel;5506]Nach oder in der Eröffnung möchte ich Aktiv stehen.:) Und ich soll nicht zu Passiv stehen.[/QUOTE]Aktiv und nicht passiv? Das sind ja Bedingungen...[QUOTE=Bauerndiplom;5524]Wie wäre es mit Nimzowitsch ? Hier ein wenig Material dazu :[url]http://www.chessville.com/java_boards/martin_2004febpt1.htm[/url][url]http://www.chessville.com/instruction/Openings/Martin/java_boards/martin_febb.htm[/url][url]http://www.chesscafe.com/text/lane133.pdf[/url][/QUOTE]1.e4 c5 2.Sf3 Sf6 kenne ich als "Rubinstein-Variante". Mein Vorurteil ("inkorrekt") scheint aber nicht ganz richtig gewesen zu sein...
Beitrag von yury
[QUOTE=Kornel;5533]Bei der Drachenvariante habe ich mit Jugoslawischen Angriff mit 8.Lc4 Probleme[/quote]Wenn man mit einer der Hauptvarianten einer Eröffnung Probleme hat, sollte man sie vielleicht nicht unbedingt spielen... :D[QUOTE=Kornel;5533]1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 g6 6.Le3 Lg7 7.f3 0-0 8.Lc4 Sc6 9.Dd2 Ld7 10.h4 Tc8 11.Lb3 Se5 12.0-0-0 Sc4 13.Lxc4 Txc4 14.h5[/QUOTE]11...h5 ist m.E. besser als das zumindest sehr zweischneidige 11...Se5!?.
Beitrag von Kiffing
Drachenvariante: Du stehst m. E. durchgängig instabil und gefährdet. Drachen ist für den Schwarzspieler ein Tanz auf der Rasierklinge. Du bist durchgängig großem Druck ausgesetzt, ein Fehltritt, und Du bist tot.Sweschnikov: Ungleich stabiler als Drachenvariante, sehr unübersichtliche Stellungsbilder. Schwarz benutzt die Kompensationsstrategie, d. h., er läßt eine Schwäche zu, hier das schwache Feld d5, um andere dynamische Vorteile zu bekommen. Wenn Dir das liegt, warum nicht.Najdorf: vielleicht ist diese Eröffnung die genaueste der drei genannten Alternativen. Joe Gallagher nannte diese Eröffnung den Rolls Royce der Schacheröffnungen. Nachteil ist, daß diese Eröffnung sehr arbeitsintensiv ist, denn Schwarz muß mit mehreren Varianten alleine nach 5. ...a6 rechnen, und danach noch mit weiteren Untervarianten. Und jede einzelne Variante nach dem 5. Zug ist schon wieder ein kleines Universum für sich mit eigenem Charakter. Z. B. ist Najdorf mit 6. Lg5 etwas völlig anderes als Najdorf mit 6. Le3 (Englischer Angriff). Wer Najdorf spielt, spielt Najdorf nicht nur wegen seiner Genauigkeit, sondern auch, weil er seinen Gegner durch Wissen übertreffen will.Geeignet für ambitionierte Schachspieler, die viel zu lernen bereit sind, und die über ein gutes Gedächtnis verfügen. Sonst sollte eher eine Fühl-Eröffnung (Timothy Taylor) angestrebt werden.Ich traue Dir zu, für Najdorf geeignet zu sein. Wenn Dir das alles aber zuviel ist, nimm Sweschnikov.
Beitrag von Maschendrahtzaun
Zu Sweschnikow musst du mindestens ebenso viel Theorie lernen.Zum Beispiel ständige Opfer eines Läufers oder eines Springers auf b5, die zwar nicht hundert Prozent vollwertig sind aber ziemlich schnell ins Verderben führen, wenn man sich als Schwarzer nicht genaustens auskennt.Wir können gerne mal ein - zwei Partien blitzen in den Varianten, dann wirst du sehen, was ich meine.
Beitrag von Mufasa
Deine Frage ist eigentlich recht einfach zu beantworten - auch wenn es jetzt blöd klingen mag :) - spiel Schach! :denknach: :eek:Ich bin zwar normalerweise der Letzte der einem zu Französisch rät (aus persönlicher Abneigung dem gegenüber), aber wenn dir diese Eröffnungsvariante gut gefällt warum willst du dann jetzt wechseln?[QUOTE=Kornel;5506]Für meine Eröffnung möchte ich nicht sehr viel Theorie lernen. Ich spiele eher Dynamisch als Statisch, es ist gut wenn ich einen guten Flügelangriff bekomme. Mir ist wichtig, dass ich keinen Entwicklungrückstand habe. Nach oder in der Eröffnung möchte ich Aktiv stehen.:) Und ich soll nicht zu Passiv stehen.[/QUOTE]Die "Eierlegende Wollmilchsau" gibt es auch unter den Schacheröffnungen nicht und das ist auch gut so. Sizilianisch ist eines der Theorielastigsten Systeme und bedarf einiger Einarbeitungszeit... egal welche der genannten Varianten du wählen wirst. Falls du dich dennoch weiter in dieses Gebiet vorarbeiten möchtest spiele einfach zig Blitz/Schnellschachpartien und du wirst erstmal von alleine feststellen ob dir das Grundprinzip einer Eröffnung zusagt - ist dies gegeben, dann mach dich an die passende Fachliteratur heran und schaue dir Pläne, Ideen, Angriffsziele & eigene Schwachstellen genauer an. Wenn du das alles durch hast wirst du gegen Gegner ab circa 2200 auch Verwendung dafür finden - gegen alles darunter lässt sich auch mit "nur" Schachspielen punkten!Wenn du bisher Französisch gespielt hast, dann schau dir doch eventuell Caro-Kann mal etwas genauer an - hat zwar auch nicht alles was du dir von einer Eröffnung wünscht, aber es ist durchaus nicht ohne und es gibt halt nicht so einen extremen Variantenwust wie im Sizilianer den Weiss wählen kann.[QUOTE=Kiffing;5548]...Geeignet für ambitionierte Schachspieler, die viel zu lernen bereit sind, und die über ein gutes Gedächtnis verfügen. Sonst sollte eher eine Fühl-Eröffnung (Timothy Taylor) angestrebt werden.Ich traue Dir zu, für Najdorf geeignet zu sein. Wenn Dir das alles aber zuviel ist, nimm Sweschnikov. [/QUOTE]Die Varianten hast du ja ganz gut beschrieben... jemandem in dieser Spielstärkeregion zu Najdorf zu raten ist allerdings nicht wirklich verständlich. Das kann sicherlich alles gut gehen, ja - bis Zug Nummer 15 oder vielleicht 20, aber ein gutes Mittelspiel oder gar ein ordentliches Endspiel wird man so mit Sicherheit seltenst erleben ;)...Man investiert einfach so viel Zeit in eine einzige Eröffnungsvariante und vergisst dabei etwas für sein Schach zu tun - Taktik + Endspielkenntnisse + natürliche Eröffnungszüge(-varianten) bringen einen wesentlich weiter und die Gedanken an eine Eröffnung kann man sich getrost zu einem späterem Zeitpunkt machen. Hat man Freude an der Theoriearbeit und vergisst dabei die anderen Regionen nicht ist dies natürlich auch ok (mMn allerdings verschwendete Energie, so man nicht plant in einen Kanditatenstatus für gewisse Meister vorzustossen!).Kurzum @Kornel: such dir eine Eröffnung (oder gerne auch mehrere) die dir Spaß macht (welche dies ist kannst nur du selbst herausfinden) und der Erfolg kommt von alleine (und die Kenntnisse mit der Zeit auch)!
Beitrag von Kiffing
Daß überhaupt der ganze Sizilianer sehr arbeitsintensiv ist, ist ja unbestritten. Wobei es auch die Philosophie gibt, den Gegner durch Wissen zu übertrumpfen, was auch Spaß machen kann und wofür vor allem Gedächtnisakrobaten prädestiniert für sind. Ich denke auch, daß das jeder selbst für sich entscheiden sollte. Trainer, die einem nur ihre Vorlieben aufoktroyieren möchten, sind immer die schlimmsten. Das sagt auch Mark Dworetzki. Der Hauptgedanke ist aber der, daß es meines Wissens keine vergleichbare Haupteröffnung gibt (Nebeneröffnungen sind objektiv meist zweifelhaft), die es mit Sizilianisch in puncto Angriff und Gegenspiel aufnehmen kann. Wo kann man denn sonst so schnell in interessante taktische Strukturen kommen wie beim Sizilianer? In Französisch etwa? Mit 1. e4 e5? Mit Philidor, mit Pirc-Ufimzew, mit Caro-Kann?
Beitrag von Zapp Brannigan
Woher du immer die gewissheit nimmst, dass sizilianisch forciert zu angriff und taktik führt ist mir schleierhaft. schau dir mal die a4-variante des najdorf an, trockener gehts gar nicht, 40 züge lang um die kontrolle des feldes d5 zu kämpfen, ja, das ist dynamisch, angriff und taktik in einem! Nur weil momentan halt der englische angriff so beliebt ist wo weiss ein gewisses risiko auf sich nimmt um selber anzugreiffen heisst das nicht dass sizilianisch forciert zu solchen stellungen führt. mit dieser logik ist 1.e4 e5! eh viel agressiver, schau dir mal königsgambit, evans-gambit und alles andere an, taktik und gegenangriff vom feinsten! was französisch angeht, da ist ja die ganze strategie ein gegenangriff im zentrum, meiner meinung nach ist das philosophisch viel agressiver als sizilianisch (abgesehen von den dxe4-abspielen), aber das ist dann wohl eine frage der definition.Zum thema, schau dir die grundideen jeder dieser eröffnung an, spiele je mindestens 20 blitzpartien damit und entscheide danach wo du dich am besten fühlst. Idealerweise auch noch andere eröffnungen wie caro-kann, 1.e4 e5, usw. ausprobieren. hier wochenlang zu diskutieren was am besten auf dich passt ist sinnlos, probieren geht über studieren! der offene sizilianer wird eh eher selten aufs brett kommen, die meisten repertoir-bücher für 1.e4 empfehlen einen "anti-"sizilianer.Und wie Mufasa schon sagte, auf deinem niveau solltest du echt andere probleme haben die wahl deiner eröffnungen...
Beitrag von Kiffing
@Lestat: Französisch ist zu schwerblütig, das sind nicht ganz die Angriffsstrukturen, wie sie oft im Sizilianer entstehen können. Wo ist etwa ein Angriff nach 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Sd2, um nur ein Beispiel zu nennen? Und was 1. e4 e5 angeht, so greift bei Italienisch und Zweispringerspiel im Prinzip nur Weiß an (vom Evans-Gambit ganz zu schweigen). Und bei Spanisch dauern die Partien sehr lange, das ist erst einmal ein langes Rumgeschiebe.Philosophisch sei Französisch offensiver als Sizilianisch? Na ich weiß nicht so Recht... :denknach: Sizilianisch ist Angriffsphilosophie pur. Mit 1. ...c5 ignoriert Schwarz schon mal den weißen Eröffnungszug und macht klar, daß er am anderen Flügel ein eigenes Spiel aufziehen will, oft entstehen asymmetrische Stellungsbilder mit heterogenen Rochaden, die für Angriffsspiel bürgen. Da kann der Franzose nicht mithalten, was Dynamik und Angriffsspiel angeht. Ein paar Ausnahmen als Beleg anzuführen, reicht da nicht aus.
Beitrag von julianspoon
Eine Diskussion zum Thema erscheint in der Tat recht sinnlos.[QUOTE] Sizilianisch ist Angriffsphilosophie pur. Mit 1. ...c5 ignoriert Schwarz schon mal den weißen Eröffnungszug [/QUOTE]Nunja, auf 1.d4 spiel ich c5 nicht, von daher kann von ignorieren keine Rede sein.[QUOTE]und macht klar, daß er am anderen Flügel ein eigenes Spiel aufziehen will,[/QUOTE]und ich dachte immer man wolle mit c5 das Zentralfeld d4 kontrollieren bzw. den positionell ungünstigen Tausch des d-Bauern gegen den c-Bauern erhalten falls Weiß doch mit d4 im Zentrum spielt...[QUOTE] oft entstehen asymmetrische Stellungsbilder mit heterogenen Rochaden, die für Angriffsspiel bürgen. Da kann der Franzose nicht mithalten, was Dynamik und Angriffsspiel angeht. Ein paar Ausnahmen als Beleg anzuführen, reicht da nicht aus. [/QUOTE]Stimmt, im Maroczy, Igel, Karpovschen Najorf, Kalashnikovsizilianer, Löwenthalsizilianer und Anderssonsizilianer (muss man fortsetzen?) war schon angriffsmäßig immer viel mehr los als im offenen McCutcheon, Dg4-g7 Winawer, Steinitzfranzosen mit entgegengesetzen Rochaden, der Lb5 Hauptvariante des Sc6-Franzosen und des Zakharov-Franzosen (muss man fortsetzen?). Sowohl Franzose als auch Sizilianer sind viel zu vielseitig um ihnen diese engen Schemata aufzudrücken.
Beitrag von Kiffing
@julianspoon: es geht natürlich nicht um 1. d4 c5, sondern ausschließlich um 1. e4 c5, wie man dem Kontext hätte entnehmen können.Zum Aggressivitätsgehalt von Französisch und Sizilianisch lassen wir doch einmal Wikipedia sprechen. Zu Sizilianisch:[QUOTE=Wikipedia] Diese Eröffnung führt laut dem Lehrbuch des Schachspiels oft zu einem „scharfen Kampf“. [/QUOTE]Zu Französisch steht da nichts, was darauf schließen läßt, daß der Aggressivitätsgehalt von Französisch den Wikipedia-Autoren nicht bedeutend genug ist. Das deckt sich auch mit meinen eigenen Erfahrungen. 1. ...c5 ist zwar auch gegen d4 gerichtet, bereitet aber selbstverständlich auch schon eigene Unternehmungen am Damenflügel vor. So wird meist auf d4 abgetauscht und eine halboffene c-Linie entsteht, die von dem eigenen Turm dann besetzt wird. Die halboffene Linie beflügelt das schwarze Druckspiel am Damenflügel oder antizipiert sogar ein taktisches Motiv, wie das Qualitätsopfer auf c3, das vor allem im Drachen gerne angewandt wird.Ich spiele selbst mit 1. e4 sowohl gegen Sizilianisch als auch gegen Französisch. Die Partien gegen Sizilianisch sind dabei deutlich schärfer. Damit, daß beide Eröffnungen sehr vielseitig sind, gebe ich Dir Recht. Deswegen habe ich als Bezugsfaktor den Mittelwert der Partien genommen, die mit 1. e4 c5 bzw. mit 1. e4 e6 beginnen. Und als Ergebnis komme ich zu dem Schluß, daß Sizilianisch eben aggressiver ist als Französisch. Das deckt sich auch mit dem Ruf beider Varianten. Sizilianisch wird gerne mit scharfem Kampf und asymmetrischen Strukturen assoziiert, und Französisch wird als "langweilige Dameneröffnung" wahrgenommen, wobei letzteres sicher maßlos übertrieben ist, aber das macht Französisch nicht ebenso aggressiv wie Sizilianisch, wenn man vom Mittelwert ausgeht.Abgesehen davon, verstehe ich nicht, warum das Threadthema sinnlos sei. Es kann schon alleine deswegen nicht sinnlos sein, weil hier bereits lebhafte und lehrreiche Debatten stattfanden. Genau das braucht so ein Forum.
Beitrag von SiegerFCN
Kornel,ich würde dir raten nicht Sizilianisch zu spielen,da das viel zu viel Lernstoff ist und Weiß öfters die besseren oder einfacheren Karten hat,zumindest im Angriff. Besonders auf deinem Niveau oder sogar schwächerem mag man,auf Angriff zu spielen. Ich rate dir erstmals weiterhin e6 zu spielen,was finde ich auch zu dir passt.
Beitrag von Dragon
Wenn du mal was anderes ausprobieren möchtes wär Lettisches Gambit noch drin du eröffnest ja mit Weiß auch Königsgambit
Beitrag von Kiffing
Lettisches Gambit ist aber objektiv suboptimal. Wenn Kornel das spielen würde, würde das seine Entwicklung verzögern. Denn Kornel strebt ja später Meisterniveau an, und die Meister hauen Dir dann gnadenlos das Ding um die Ohren...
Beitrag von Mauerblume
[QUOTE=yury;5539]Wenn man mit einer der Hauptvarianten einer Eröffnung Probleme hat, sollte man sie vielleicht nicht unbedingt spielen... :D11...h5 ist m.E. besser als das zumindest sehr zweischneidige 11...Se5!?.[/QUOTE]Der neueste Clou ist Dragondorf Damit umgeht man den jugoslawischen Angriff. Die Züge von Schwarz sind leicht zu merken und Weiß´kann auch nicht vorteilhaft abweichen. Die Stellung am Ende ist fast ausgeglichen[Event ""][Site "http://www.chessmail.de"][Date "2011.10.29"][Round "?"][White "x"][Black "y"][Result ""][PlyCount "57"][EventDate "2011.??.??"]1. e4 c5 2. Nf3 d6 3. d4 cxd4 4. Nxd4 Nf6 5. Nc3 g6 6. Be3 Bg7 7. f3 a6 8. Qd2Nbd7 9. O-O-O b5 10. g4 Bb7 11. h4 h5 12. g5 Nh7 13. Nb3 O-O 14. Bd4 Ne5 15.Be2 Re8 16. Rhe1 Nf8 17. f4 Nc4 18. Bxc4 bxc4 19. Bxg7 cxb3 20. Bd4 bxa2 21.Nxa2 Qd7 22. Nc3 Ne6 23. Bf2 Ng7 24. Kb1 Rab8 25. Ba7 Rbc8 26. Qf2 Rc4 27. Rd4Rec8 28. Rxc4 Rxc4 29. Bb6
Beitrag von Dragon
JA Dragondorf
Beitrag von ubuntu
[QUOTE=Kiffing;5595]Wo kann man denn sonst so schnell in interessante taktische Strukturen kommen wie beim Sizilianer? In Französisch etwa? Mit 1. e4 e5? Mit Philidor, mit Pirc-Ufimzew, mit Caro-Kann?[/QUOTE]Ich spiele Pirc und bekomme regelmäßig sehr dynamische Stellungen hin. Es kommt sehr selten vor, dass ich als Schwarzer keine Möglichkeit habe das Spiel zu verschärfen/verkomplizieren.Den Lernaufwand bei Pirc darf man allerdings auch nicht unterschätzen. Allerdings reicht hier definitiv ein Buch, das man dan gründlich durcharbeitet (ich habe mir vor einiger Zeit das von James Vigus ("Pirc für Schwarz und Weiß") besorgt und habe bisher nur ein Loch stopfen müssen: 1.e4 d6 2.d4 Sf6 3.Sc3 g6 4.f4 Lg7 5.Sf3 c5 6.dxc5 Da5 7.e5?! ist nicht gut für Weiß, ABER Schwarz muss richtig fortsetzen, ansonsten steht er ziemlich übel auf Verlust. Ich habe 7...Se4? gespielt und stand nach 8.cxd6 bereits auf Verlust.)