Ich persönlich studiere eigentlich jede Partie gerne, die im Rahmen des jeweiligen historischen Kontextes von einer gewissen Bedeutung war. Dabei gibt es bei mir einen Trennstrich, der natürlich nicht absolut zu sehen ist (natürlich profitiere ich auch schachlich von vielen Partien von Emanuel Lasker), aber von der groben Richtung her schon. Es soll dies ein Trennstrich sein, wo das Studieren von Partien alter Meister nicht mehr zum überwiegenden Teil aus schachhistorischem Interesse erfolgt, sondern wo ich mich auch als Schachspieler so richtig von angesprochen fühle und so richtig etwas aus diesen Partien für mein eigenes Spiel mitnehmen kann. Bei mir werden spieltechnisch gesehen die Partien ab Capablanca wirklich interessant. Wie ist bei euch diese „Trennlinie“?
Beitrag von hako
Wie alt die Partie ist, interessiert mich in erster Linie herzlich wenig. Ich finde es wichtiger, dass sie gehaltvoll und gut kommentiert ist. :)