Schachfieber war der erste Film, der sich mit dem Schach auseinandersetzte. Gedreht für ein Kinopublikum in der Sowjetunion 1925 anläßlich des internationalen Schachturniers in Moskau, karikiert er die in dem Land aufkommende Schachbegeisterung. Der Plot ist schnell erzählt: ein junger Mann ist dem Schachfieber verfallen, seine Frau wendet sich von ihm ab, wird aber überall in Moskau nun mit dem Schach konfrontiert. Sie lernt Capablanca kennen, der selbst bei diesem Turnier mitspielt und folgt ihn zum Turnierort. Dort trifft sie auch ihren Ehemann wieder und mit ihrer nun auch aufkommenden Schachbegeisterung wendet sich alles zum Guten. Der Film mit der einprägsamen Musik ist längst ein Klassiker geworden und bietet auch interessante Einblicke in die Kinderjahre der Filmkunst. Hier könnt ihr euch selbst ein Bild von dem Film machen:[video=youtube;kVF9JSpud8M]http://www.youtube.com/watch?v=kVF9JSpud8M[/video]
Beitrag von Maschendrahtzaun
Bei 2:30 stellt sich heraus, dass die Regisseure zumindest keine richtig guten Schachspieler sind.Oder sie spielen einfach gerne 1.h4 :lol:Im Übrigen ist die Stoßrichtung dieses Films völlig klar: Die noch junge Sowjetunion versucht auf diese Weise Propaganda für den von ihr favorisierten Schachsport zu betreiben.