Beitrag von Babylonia
Auf meiner Zugfahrt ins Sauerland konnte ich nicht mein schwergewichtiges Schachbuch (= Tigersprung auf DWZ 1500) mitnehmen, ich wollte jedoch im Zug etwas Schach üben. Daher habe ich mir zum ersten Mal die Zeitschrift "Schach Problem" gekauft, die ich schon in mehreren Bahnhofskiosken gesehen habe. Sie ist mit 7,90 EUR relativ teuer und sie erscheint monatlich. Diese Nummer enthält "100 Taktikaufgaben von einfach bis schwer". Die Aufgaben sind gut ohne Schachbrett zu lösen und ich finde es gut, dass die Positionen jeweils von Weiß oder Schwarz aus dargestellt werden mit gedrehtem Schachbrett. Für sehr versierte Schachtheoretiker sind die Aufgaben wohl zu einfach, jedoch für mein Theorielevel habe ich einen ganz guten Übungseffekt und ich kann solche Aufgaben auch noch für den Schachunterricht im Cafè verwenden. Kennt ihr diese Zeitschrift auch? Was ist eure Erfahrung damit?BabyloniaBeitrag von Babylonia
Das ist verständlich, Benutzername. Tatsache ist: Ich kann nicht ins Internet gehen, wenn ich im Zug sitze! Was bleibt mir sonst um mir die Reisezeit zu vertreiben? Kreuzworträtsel lösen, ein Buch lesen, eine Banane essen, Sprachen-Audios auf dem MP3 - Player anhören oder aus dem Fenster schauen. Warum dann nicht eine Schachzeitschrift zur Hand nehmen???BabyloniaBeitrag von Babylonia
Hi Benutzername,Meinen Laptop benutze ich nur zu Hause, Smartphone oder Tablet habe ich keins, daher hätte ich auch im ICE kein Internet. Ich hätte natürlich eines meiner Schachbücher mitnehmen können auf die Reise, aber ich hatte mein Lehrbuch Dänisch dabei, sonst wird der Koffer zu schwer. So eine (vom Gewicht her) leichte Zeitschrift ist eigentlich optimal für eine Reise. Auf meiner nächsten längeren Reise werde ich mir die nochmal kaufen. Also die Zeitschrift "Schach Problem" hat bei mir den Reisetest bestanden! Sie muss aber auch zur Spielstärke passen, für manche Schachspieler mag sie vielleicht zu einfach sein. BabyloniaBeitrag von Qf3
ich hatte die zeitschrift noch nicht in den händen, wusste aber, dass es sie neuerdings gibt.gab vor kurzem ein chessbase_artikel dazu: http://de.chessbase.com/post/karsten-mueller-jeder-schachspieler-setzt-gerne-matt wobei der artikel wohl eher als werbung für die zeitschrift angesehen werden muss und weniger als objektiver bericht.nachdem ich deinen thread gelesen hatte und ich mal wieder in nähe des bahnhofs war, wollte ich mir die zeitschrift dann mal in der bahnhofsbuchhandlung ansehen. gab hier aber leider kein exemplar. mal gucken, ob ich demnächst mal eins erwische.kaufen werde ich sie mir wohl eher nicht. zumindest nicht regelmäßig. 7.90eur für ne taktikzeitschrift finde ich etwas viel. gibt da ja alternativen. aber wenn man mal am bahnhof länger warten muss, oder vor ner längeren zugfahrt steht, und nix anderes zur hand hat, dann wäre das ja vielleicht ne idee um die wartezeit sinnvoll zu überbrücken.sind im heft nur aneinandergereihte taktik_aufgaben oder gibts auch erläuterungen oder geschichten dazu?Beitrag von Babylonia
Hi Qf3,jetzt ist Ende des Monats, zu Anfang eines Monats wird es diese Zeitschrift in den Bahnhofskiosken größerer Städte in Deutschland wohl überall geben. Es sind 100 Diagramme also 100 x 1 Taktikaufgaben enthalten, die Zeitschrift hat A5 - Format. Als Extra enthält mein Exemplar eine Kurzbiographie von GM Bobby Fischer, aber ansonsten gibt es so gut wie keine Textbeiträge. Auf den letzten Seiten findet man alle Lösungen zu den Aufgaben. Am Computer kann man Taktikaufgaben kostenlos üben, aber für eine internetlose Reise, wenn einem Schachbücher nicht in den Koffer passen, ist das eine ganz nette Beschäftigung. Mein Tipp: Am besten mal Anfang des Monats eine solche Zeitschrift durchblättern!BabyloniaBeitrag von Babylonia
Diese Zeitschrift macht zum Beispiel Reklame für den Taktik Server von Chessbase und andere Produkte von Chessbase. BabyloniaBeitrag von Kiffing
Ehrlich gesagt fühle ich mich durch Beruf und der Betreibung von Schachforum und Schachblog genug ausgelastet. Eine Schachzeitschrift herauszugeben müßte also mit der eigenen Unabhängigkeit zusammenfallen, und ob diese Schachzeitschrift die dafür notwendigen Gewinne abwirft, wage ich erst einmal zu bezweifeln. Ich hatte auch schon an ein eigenes Schachbuch nach dem Vorbild von Frank Mayer gedacht, der seinen Schachblog auch als Buch in mehreren Bänden herausgegeben hatte, aber als ich mich über die erwarteten Verdienste von Autoren informierte, habe ich die Idee schnell fallengelassen. Da muß man schon ein Star sein, um als vollberuflicher Autor zu überleben. Großer Aufwand für Peanuts, das bringt es nicht.Beitrag von Kampfkeks
Ich finde gut, dass du die Zeit im Zug sinnvoll nutzt. Alternativ könnte man natürlich auch andere, nicht-schachliche Magazine oder ein Buch lesen. Sofern du dir ein Smartphone zulegen solltest, könntest du darüber auch ein paar Blitzpartien online spielen bzw. auch Aufgaben lösen. Die Zeitschrift kenne ich selbst nicht, der Preis von 7,90 scheint mir für 100 Aufgaben aber noch in Ordnung zu sein. Vielleicht magst du bei Gelegenheit mal ein paar Aufgaben posten, damit wir miträtseln können?lg :)Beitrag von Babylonia
Da ist natürlich Copyright drauf, auf dem, was in dieser Zeitschrift drinsteht. Ich habe vom Verlag erfahren, dass das Heft 02 / 2016 jetzt um den 10. - 15. Februar herum erscheinen soll, das Nächste dann im Juni, also es ist keine Zeitschrift, die monatlich erscheint. BabyloniaBeitrag von Babylonia
Ich werde mir die Zeitschrift "Schachproblem" jetzt im Februar wieder kaufen, und sie dann direkt im Schrank neben meinen Schachbüchern verstauen. Im April, wenn ich mit dem Zug nach Nordfrankreich reise, werde ich im Zug gründlich mit ihr beschäftigen. Ein Lehrbuch mitnehmen auf eine Reise ist immer so eine Sache, das hat doch enorm Gewicht, wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt. BabyloniaBeitrag von Lasker2.1
Ich habe die Zeitung im Bahnhofsbuchhandel in der Hand gehabt und sie nicht gekauft. Auf dem Markt gibt es hunderte bis tausende Taktikbücher. Bei einem Erscheinungsdatum in diesem Jahrtausend sollte alles von einem Rechner geprüft worden sein. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist meistens deutlich besser und der Autor hat finde ich meistens auch mehr geleistet als bei diesem Heft. Es gibt neben den häufig ordentlich kommentierten Lösungen Bücher mit Tipps, die man sich anschauen kann, wenn man nach einer Zeit nicht selber auf die Lösung kommt. Das Buch von Karl Colditz kostet neu auch nur knapp 10 €. Müsste man auch gebraucht bekommen. Oder die Bücher / Broschüren von Brunthaler / Weteschnik / usw.. Die Hefte der Stappenmethode sind auch sehr von Taktik geprägt. Bei den höheren Stufen überlegen die meisten Leute mit DWZ < 2000 schon mal eine Weile an einzelnen Aufgaben. Hört ganz grob in etwa dort auf, wo der 1500er Tigersprung anfängt.Beitrag von Babylonia
Hi Lasker, dein Post ist schon 1 Jahr alt, dessen bin ich mir bewusst, aber inzwischen teile ich auch deine Argumentation. Unser Verein hat diese Zeitschrift "Das Schachproblem", da könnte ich mir vielleicht für eine Bahnreise 2 Hefte ausleihen. Inzwischen habe ich auch gar keine neuen Hefte mehr gekauft. Stimmt, dass die Stappenmethode sehr in Richtung Taktik orientiert ist, ich arbeite damit und bekomme einen guten Eindruck. Das Übungsheft von Brunthaler habe ich auch, habe auch damit Mattaufgaben trainiert. BabyloniaBeitrag von Babylonia
Ich finde es toll, dass in dieser Zeitschrift jeweils ein berühmter Schachspieler mit seiner kurzgefassten Biographie dargestellt wird. Man kann natürlich auch die Wikipedia lesen, die ist mir zum Aufbewahren zu umfangreich. Bisher habe ich folgende Kurzbiographien:1. Robert James Fischer (1943-2008) in Heft 01 / 20162. Emanuel Lasker (1868-1941) in Heft 02 / 20163. Viktor Kortschnoj (1931-2016) in Heft 04 / 20164. José Raúl Capablanca (1888-1942) in Heft 01 / 20185. Michail Botvinnik (1911-1995) in Heft 04 / 2018BabyloniaBeitrag von Qf3
Es werden aber nicht in jedem Heft bestimmte Schachspieler vorgestellt, oder!?Ich hatte mir das Heft 3/2018 gekauft. Wenn ich mich recht entsinne, waren da aber nur Taktik-Aufgaben drin, und dann wurden noch ein paar typische Mattmuster vorgestellt.Wie ist das Heft 01/2016 mit Fischer? Sind die Taktik-Aufgaben größtenteils aus seinen Partien? Und ist es eine ausführlichere Vorstellung Fischers oder eher knapp gehalten?Beste GrüßeBeitrag von Babylonia
Also in Heft 01 / 2016 wird Fischer auf 1 DIN-A 5 Seite biographisch vorgestellt und die Taktikaufgaben von 111 - 120 beziehen sich auf Schachpartien von Bobby Fischer. Also es sind genau 20 Aufgaben, die sich auf den berühmten Schachweltmeister beziehen. In dem Heft Nr. 03 / 2018 geht es um Garry Kasparov, der wird bestimmt auf 1 DIN-A 5 Seite vorgestellt und dann beziehen sich 20 Taktikaufgaben auf seine Partien. Das ganze Heft hat ungefähr 140 Taktikaufgaben mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad, also es fängt ganz vorne mit "Matt in 1" - Aufgaben an. BabyloniaBeitrag von Qf3
Ich hab eben mal in meinem Schrank nachgeguckt. Da lag dann noch das Heft 3/2018. Da ich das unterwegs benutzt habe, wars schon ziemlich zerfleddert und auch ohne Deckblatt. Aber hast recht: Im Heft wird zum Ende hin Kasparov kurz vorgestellt und dann folgen ein paar Aufgaben aus seinen Partien. Hatte ich damals wohl überlesen oder bin nicht so weit gekommen. Hatte ich dann eben noch was zu Lesen :-)Und danke für die Info zum Fischer-HeftBeitrag von Babylonia
Ich kann noch weitere Kurzbiographien ergänzen:6. Wassily Smyslow (1921 - 2010) in Heft 02 / 20177. Alexander Aljechin (1892 - 1946) in Heft 03 / 20178. Paul Morphy ( ) in Heft 02 / 20189. Magnus Carlsen ( ) in Heft 04 / 2017BabyloniaBeitrag von Babylonia
Ich habe mir mal wieder diese Zeitschrift gekauft, genauer gesagt:Heft 02 / 2020 - Kurzbiographie von Boris Spassky, geb. 1937
Babylonia
Beitrag von Babylonia
Ich frage mich, ob es diese Zeitschrift noch gibt.Babylonia
Beitrag von Babylonia
Ich habe Antwort vom Verlag "Chess Base" bekommen, Mitte NOV 2020 erscheint wieder ein neues Heft von "Schach Problem".Beitrag von Babylonia
Neues Heft der Zeitschrift "Schachproblem" Nr. 01 /2021 (in Blau)Kurzbiografie von Tigran Petrosjan (1929 - 1984)
Schachweltmeister:
- 1962 (gegen Mikhail Botvinnik)
- 1966 (gegen Boris Spassky)
Babylonia
Beitrag von Babylonia
Es gibt inzwischen das neue Heft Nr. 02 / 2021 (in Rot) in den Bahnhofskiosken.Dieses enthält eine Kurzbiografie mit Foto von Judit Polgár.
Sie ist die erfolgreichste weibliche Schachspielerin der Welt, hat aber vor einigen Jahren ihre Turnierkarriere beendet. Sie ist verheiratet, Mutter von 2 Kindern und arbeitet für die FIDE und engagiert sich für das Schach in Ungarn.
Babylonia
Beitrag von Babylonia
Judit Polgár wurde geboren 1976.Zu ihrem gesamten schachlichen Werdegang und ihren spektakulären Erfolgen vor allem gegen männliche Gegner hierzu die Wikipedia:
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Babylonia