Ein guter Schachfreund sendet mir folgende Geschichte:Eine selbst erlebte Schach-Episode !Ort und Zeit des Geschehens war unser Dorf- Saalbau um 1950Wir hatten ein Schachturnier im Rahmen der Verbandsspiele,an einem Sonntag-Nachmittag, wie immer in einem separaten Raum.Die Kellnerin, die zu Beginn der Partien die bestellten Getränke bringt,war genervt, weil niemand ein Wort redete, und sie nun sehen musste, wie die Bestellung an den rechten Mann kommt. Auch jedesmal dasselbe !Totenstille! Alle am "Denken" !Urplötzlich öffnete sich die Tür, sehr geräuschvoll, ein bekanntes älteres Ehepaarstand etwas hilflos im Türrahmen, bis dann die Frau zu ihrem Ehemann sagte: " Du, mir kenne do heit net eneu, die spiele Tischtennis"Kein Spieler hat reagiert, vielleicht das nur vage wahrgenommen. Muss doch wohlschon mehr passieren, bis wir "Schächer" aus dem Konzept kommen.Habe mich aber doch etwas geschämt, was mögen unsere Gastspieler von unsgedacht haben ? Gut , es war eine Zeit, wo das Fernsehen noch nicht so geläufig war und über Sport berichtete, sodass alte Leute schon mal ins"Schleudern" kommen konnten, ABER unser Verein bestand schon seit 1920,sodass man eigentlich einigermassen informiert sein können.,um was es da ging.Aber doch irgendwie "liebenswert" nichtwahr ?("Übersetzung" Du, wir können heute nicht in diesen Raum, da wird "Tischtennis" gespielt")
Beitrag von hako
Ja, schon traurig Schach und Tischtennis nicht auseinander halten zu können. :ups:Eine Frage, spielt ihr eure Mannschaftskämpfe in einer Kneipe? :lecker: