Ein sehr interessantes Projekt, wie ich finde, über das ich gerade zufällig gestolpert bin.Schach im Kindergarten!Es hört sich komisch an, wenn man bedenkt, dass Schach äußerst komplex und schwierig ist. Aber man muss dazu sagen, dass die Kleinen auch nur die Grundregeln können und mehr nicht. Keine Theorie, keine Eröffnung, nur der Spaß am Spiel.Spielen auf normalen Brettern, auf großen Brettern und mit Kinder als Figuren :DIch persönlich finde dieses Angebot sehr schön und war über die Ergebnisse sehr überrascht.Seht euch mal das Video auf [URL="http://schach-fuer-kids.de/"]www.schach-fuer-kids.de/[/URL] an. ;)
Beitrag von SeeFree
Das ist ja klasse :) Diese Idee ist ja super! Das Kindergärten soetwas anbieten ist ja super. In diesem Kindergarten wäre ich auch gerne gewesen :D
Beitrag von Dragon
ich finde das irgendwie dumm Kindergarten Kinder interessieren sich doch noch garnicht für schach. Viel zu langweilig die figuren zu bewegen viel zu schwer und ich hätte mich nicht mal dafür interessiert ich hätte 999999mal lieber fangen mit meinen freunden gespielt als ein spiel was hoffnungslos zu schwierig ist zu verstehen. Ist einfach viel zu früß :neinnein:
Beitrag von hako
Dafür scheint es den Kindern aber sehr viel Spaß zu machen. Und man muss dabei sagen, dass man das nicht ansatzweise mit unserem Schach vergleichen kann. Die spielen das viel freier, ohne Eröffnungen oder anderen Theoriekram. Die Kleinen machen das viel verspielter.Nebenbei glaube ich schon, dass solche Spiele Kindergartenkindern Spaß machen. Warum spielen die Kleinen "Mensch ärgere dich". Wir "Großen" kennen den Unterschied zwischen den zwei Brettspielen. Aber für kleine Kinder kann es durchaus fast dasselbe sein.Seh dir mal das Video dazu an.
Beitrag von SeeFree
Genau Dragon :P Ja stimmt schon, dass es vielleicht langweilig ist aber trotzdem es geht ja darum Spaß zu haben nicht um den Sinn vom Schach zu verstehen^^
Beitrag von Dragon
also ich kann nur von mir reden aber mir hätte es keinen spaß gemacht ein spiel zu spielen was ich nicht verstehe
Beitrag von Kiffing
Na ja, mir ist Schach mit 5 Jahren beigebracht worden, also als ich auch im Kindergarten war. Und seitdem fasziniert mich dieses Spiel. Denke, bei jedem ist es anders, ob er sich dafür interessiert, zudem hako ja zurecht darauf hinwies, daß das Schach den Kindergartenkindern natürlich auch kindgerecht "zubereitet" wird. Außerdem halte ich es auch pädagogisch für wichtig, auch kleine Kinder schon kindgerecht zu fördern, weil diese Phase ja die Phase der Synapsenbildung im Gehirn ist. Die Synapsen können sich untereinander viel besser verknüpfen, wenn das Gehirn in Schung gehalten wird. Daß das Gehirn wie ein Muskel ist, das trainiert und gefördert werden kann, wurde ja schon längst herausgefunden. Und dieses Training funktioniert in diesem Alter eben am allerbesten. Zudem sagt man ja auch, daß das beste Einstiegsalter für Schach 5 Jahre ist. Wer weiß, wie viele potentielle Großmeister es gibt, die nur deswegen keine Großmeister geworden sind, weil sie mit dem Schach erst zu spät in Berührung kamen. Klar ist es immer auch ein Zufall, ob im eigenen Land ein Jahrhundertgenie geboren wird. Aber richtige Strukturen können solche Entwicklungen natürlich drastisch fördern.
Beitrag von hako
Was ich sehr interessant finde, ist, dass es das Sozialverhalten fördern soll. Die Kinder fangen wohl an, sich untereinander zu helfen, die Farben zu tauschen nach jeder Partie und sich mit viel Reden während der Partie auszutauschen.Das finde ich fast noch wichtiger als Synapsenbildung (nichts für ungut, Kiffing ;) ).
Beitrag von SeeFree
Das ist ja auch eigentlich der Sinn... Als ob die Kinder sich nur auf die Partie konzentrieren :neinnein: