Schachburg-Archiv: Benutzerthema „Der MDR zur "Kehrseite der modernen Technik" am Beispiel Schach“

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Beitrag von Kiffing

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) hat sich in einem Beitrag mit der Kehrseite der modernen Technik am Beispiel Schach auseinandergesetzt. In dem Beitrag bezieht sich der MDR auf die unter den Schachspielern auch als e-Doping bekannte Betrugsproblematik mittels moderner Techniken, die schließlich zu einem Generalverdacht geführt habe. Es wird auf das Problem Bezug genommen, daß ein solcher durch Computervorsagen entstehender Betrug mittlerweile nicht nur durch Smartphones, sondern auch durch dementsprechend präparierte Armbanduhren (!) möglich geworden ist. Der MDR läßt die Schachspieler Magnus Svane, Ralph Alt und Raj Tischbierek zu Wort kommen. Der Zuschauer wird so über weitere Probleme, die daraus folgen, informiert, und zwar in Form von Verdacht durch auffällige Übereinstimmung von Partien mit Schachcomputerprogrammen, Leibesvisitation und Handyverbot in Turniersälen. Hier gehts zur Mediathek: [url]http://www.mdr.de/mediathek/infothek/audio1291672.html[/url]

Beitrag von Lasker2.1

Beim WorldCup durften die Spieler aufgrund solcher Möglichkeiten schon keine Armbanduhren tragen. Aber da geht es auch um sehr viel Geld.Für das Amateurniveau, auf dem ich mich bewege, müssen solche Probleme auch beachtet werden. Aber es muss auch für die Spieler praktikabel sein. Ich möchte z. B. wenn ich mit der Bahn anreise, das Smartphone zur Livesuche der Verbindung nicht mehr missen. Also muss ich es irgendwo verstauen können, sei es im Rucksack oder bei der Turnierleitung. Bei mehrtägigen Turnieren mit Bahn-Anreise am ersten und -Abreise am letzten Tag habe ich vielleicht auch noch einen Laptop mit im Turnierbereich. Für den Ausgleichssport kommt mittelfristig bestimmt auch noch eine SmartWatch als Sport Tracker dazu.Andererseits muss ich als Spieler auch nicht mehrere elektronische Kommunikationsmittel am Mann haben, wenn ich einen kurzen Fußweg zum Spiellokal meines Vereins habe. Insgesamt benehme ich mich selber möglichst nicht verdächtig. Wenn jemand anderes für seine Wertungszahl besonders gut spielt UND sich auch noch sehr verdächtig verhält (Handy immer am Mann, oft draußen, etc.), dann muss er mit einer Überprüfung rechnen. Ich würde da ohne Beweis noch niemanden Cheater nennen, andere tun dies aber leider schon. Und das ist dann teils auch von demjenigen verursacht worden, der sich verdächtig verhält.[QUOTE=Kiffing;24757]Magnus Svane[/QUOTE]Ohne jetzt den Beitrag sehen zu können: Würde fast schon Geld drauf setzen, dass [Hier befand sich ein Link auf die Seite "https://de.wikipedia.org/wiki/Rasmus_Svane". Der Link wurde vom Benutzer mit dem Titel "Rasmus Svane" versehen. Aus urheberrechtlichen Gründen ist es möglicherweise erforderlich, diesen Hinweis beizubehalten, da manche Benutzer die Quelle ihrer Zitate von anderen Internetseiten so gekennzeichnet haben. Dieser Hinweis wurde automatisch an Stelle des früheren Links platziert. Falls der Link unangemessen oder ohnehin unerreichbar geworden ist, kann die im Impressum genannte Adresse mit einer Bitte um Entfernung kontaktiert werden.] dort auftaucht?

Beitrag von Kiffing

Rasmus Svane, natürlich. Der ist ja auch gebürtiger Skandinavier und kommt aus Dänemark, daher bin ich vermutlich namensmäßig ein wenig durcheinandergekommen. :D