Dann einmal die Umfrage zum [Hier befand sich ein Link auf die Seite "https://www.schachburg.de/threads/1916-Wer-ist-der-aggressivste-Spieler-der-Schachgeschichte". Der Link wurde vom Benutzer mit dem Titel "Pendant" versehen. Aus urheberrechtlichen Gründen ist es möglicherweise erforderlich, diesen Hinweis beizubehalten, da manche Benutzer die Quelle ihrer Zitate von anderen Internetseiten so gekennzeichnet haben. Dieser Hinweis wurde automatisch an Stelle des früheren Links platziert. Falls der Link unangemessen oder ohnehin unerreichbar geworden ist, kann die im Impressum genannte Adresse mit einer Bitte um Entfernung kontaktiert werden.]. Welcher Meister der Schachgeschichte hatte den defensivsten Stil gehabt? Im Vergleich zu besagtem Pendant fällt auf, daß die von mir berücksichtigten Spieler in der Umfrage tendenziell neueren Datums sind. Das liegt daran, daß die früheren Spieler zu Beginn der Schachgeschichte, bezogen auf die Reformen kurz vor Ende des 16. Jahrhunderts, überwiegend leidenschaftliche Angriffsspieler gewesen waren, die das schnelle Matt und weniger die perfekte Verteidigung gesucht hatten. Erst mit der Zeit wurden ausgeklügelte Verteidigungsideen entwickelt, bis mit Philidor der erste Spieler ein [Hier befand sich ein Link auf die Seite "https://www.schachburg.de/threads/1861-Steinitz-als-Plagiator-von-Philidor-zur-These-von-Dr-Köhler". Der Link wurde vom Benutzer mit dem Titel "einheitliches theoretisches Positionsgebäude" versehen. Aus urheberrechtlichen Gründen ist es möglicherweise erforderlich, diesen Hinweis beizubehalten, da manche Benutzer die Quelle ihrer Zitate von anderen Internetseiten so gekennzeichnet haben. Dieser Hinweis wurde automatisch an Stelle des früheren Links platziert. Falls der Link unangemessen oder ohnehin unerreichbar geworden ist, kann die im Impressum genannte Adresse mit einer Bitte um Entfernung kontaktiert werden.] schuf, und auch hier brauchte es viel Zeit, bis sich seine Ideen durchsetzen konnten und auch auf entsprechende Gegenliebe stießen. Ich selbst habe mich für Carl Schlechter entschieden. Zwar spielte Ulf Andersson gerne auf den ersten drei Reihen und der ältere Steinitz sogar auf den ersten zwei Reihen, natürlich mit ausgewürfelt scheinenden materiellen Zusammensetzungen :top:, aber an die Friedliebigkeit eines Carl Schlechters, der die positionell strenge Wiener Schule auf ihre Spitze trieb, reichten beide nicht heran. Wie denkt ihr darüber?
Beitrag von Birliban
Schwierig – mich für “defensiv“ oder “positionell“ zu entscheiden. Für Tigran Petrosjan habe ich mich aber letztlich entschieden, weil ich ihn zwar nicht für einen der defensivsten Spieler, aber für einen Spieler mit dem positionellsten Spielstil halte.
Beitrag von Kiffing
Positionell würde ich nicht unbedingt sagen, man kann auch positionell ziemlich aggressiv spielen, siehe z. B. Fischer und Carlsen. Ich denke, defensiv zu spielen hängt stark von der Einstellung ab. Wir kennen z. B. alle den Schachspieler, der nur darauf aus ist, jede Gefahr des Gegners zu ersticken, und der sich nach gelungenem Remis darüber freut wie über einen Sieg. Der defensivste Spieler wäre insofern ein Klammeraffe. :D
Beitrag von Birliban
In diesem Sinne würde ich mich dann doch eher für Leko (also nicht für Petrosjan) entscheiden, der, zumindest in den letzten Jahren, recht auffällig zum Klammeraffen mutierte. :D