Schachburg-Archiv: Benutzerthema „Die O´Kelly-Variante parieren“

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Beitrag von Kiffing

Wenn man selber 1. e4 spielt, dann kann man leicht mit der O´Kelly-Variante konfrontiert werden. Die O´Kelly-Variante entsteht nach den Zügen 1. e4 c5 2. Sf3 a6.Von der Grundidee her hat diese Variante einen abwartenden Charakter. Schwarz will abwarten, wie der Weiße sich aufbaut, um dann entsprechend zu reagieren. Nach 1. e4 c5 2. Sf3 a6, dem natürlich wirkenden 3. d4 cxd4 4. Sxd4 e6 hat Schwarz Weiß in die Paulsen-Variante gelockt, gegen die Weiß vielleicht nicht spielten wollte.Sinnvoller erscheint es mir da, den evtl. nur suboptimalen Zug 2. ...a6 mit 3. c3 auszunutzen. Weiß macht direkt Druck und droht die Besetzung des Zentrums mit seinen Zentralbauern. Das Spiel könnte so weitergehen: 3. ...d5 4. exd5 Dxd5 5. d4 Sf6 6. Le2 e6 7. 0-0. Evtl. kann Weiß den frühen Ausflug der schwarzen Dame noch im weiteren Spielverlauf ausnutzen, etwa durch den Sb1.Was meinen die anderen dazu? Wie begegnet ihr der O´Kelly-Variante?